02. Juli 2026
Ausschreibungen finden mit einem Tool: fünf Schritte für Deutschland, Österreich und die Schweiz

Wie finden Sie Ausschreibungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz?
„Wo finde ich die Ausschreibungen, die zu meinem Unternehmen passen, ohne jeden Morgen zehn Portale zu öffnen?“ Ausschreibungen finden Sie in fünf Schritten: die amtlichen Quellen je Land kennen, Ihre Leistung als Suchprofil beschreiben, Filter setzen, sich benachrichtigen lassen und jeden Treffer vorqualifizieren. Ein Tool übernimmt das Sammeln und Bewerten. Dieser Artikel zeigt jeden Schritt mit der Rechtsgrundlage dahinter. Die Anleitung kommt von aufträge.io, der Entscheidungsplattform für öffentliche Aufträge in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Der Artikel richtet sich an Unternehmen, die öffentliche Aufträge in Deutschland, Österreich oder der Schweiz gewinnen wollen: Geschäftsführung, Vertrieb, Bid-Management, Solution-Architekten, Juristen und Finanzen. Woran Sie eine gute Plattform erkennen, steht im Artikel Beste Ausschreibungsplattform: sechs Kriterien für Bieter.
Hinweis: Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung. Außer aufträge.io nennt er keine Anbieter von Ausschreibungsdiensten; genannt werden sonst nur amtliche Portale der öffentlichen Hand. Rechtsstand: 05.10.2026, Plattformzahlen mit Stichtag im Text.
Was Sie aus diesem Artikel mitnehmen:
- Drei Länder, drei Wege: In Deutschland stehen Bekanntmachungen oberhalb der EU-Schwelle frei zugänglich im Bekanntmachungsservice (§ 10a Abs. 5 VgV), in Österreich bietet das Unternehmensserviceportal sie kostenlos und durchsuchbar an (§ 54 Abs. 2 BVergG 2018), in der Schweiz stehen offene und selektive Verfahren von Bund und Kantonen auf simap.ch (Art. 48 Abs. 1 BöB, Art. 48 IVöB).
- Die Vorinformation zählt mit: In Deutschland kann eine Vorinformation oberhalb der EU-Schwelle im nicht offenen Verfahren und im Verhandlungsverfahren die Auftragsbekanntmachung ersetzen, außer bei obersten Bundesbehörden (§ 38 Abs. 4 VgV).
- CPV-Codes reichen nicht: 2024 wählten Auftraggeber in Deutschland 5.419 der 9.454 verfügbaren CPV-Codes (Vergabestatistik 2024).
- Laufend: Am 05.10.2026 liefen 16.048 Ausschreibungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (Quelle: aufträge.io-Datenbank, Momentaufnahme vom 05.10.2026, 15:59 Uhr).
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Ausschreibungsdatenbank, Vergabeportal, Suchprofil: die wichtigsten Begriffe
Wer Ausschreibungen finden will, trifft auf Wörter, die ähnlich klingen und Verschiedenes meinen. Diese Tabelle erklärt die Begriffe des Artikels, jeweils mit der Fundstelle.
Tabelle: Begriffe rund um die Ausschreibungssuche
| Begriff | Was er bedeutet | Fundstelle |
|---|---|---|
| Ausschreibungsdatenbank, Ausschreibungsplattform | Sprachgebrauch für Internetseiten, die Bekanntmachungen vieler Auftraggeber sammeln und durchsuchbar machen. Kein Rechtsbegriff. | kein Rechtsbegriff |
| Vergabeportal | Sprachgebrauch für die elektronischen Mittel des Auftraggebers, über die Sie in Deutschland oberhalb der EU-Schwelle die Vergabeunterlagen abrufen und das Angebot abgeben; Ausnahmen regeln dieselben Paragrafen. Kein Rechtsbegriff. | § 41 Abs. 1, § 53 Abs. 1 VgV |
| Auftragsbekanntmachung | Mitteilung des Auftraggebers, dass er einen Auftrag vergeben oder eine Rahmenvereinbarung abschließen will. | § 37 Abs. 1 VgV |
| Vorinformation | Ankündigung einer geplanten Vergabe. Sie kann in Deutschland oberhalb der EU-Schwelle in bestimmten Verfahren die Auftragsbekanntmachung ersetzen. | § 38 Abs. 1 und 4 VgV |
| Vergabebekanntmachung | Mitteilung über den vergebenen Auftrag mit den Ergebnissen des Verfahrens, oberhalb der EU-Schwelle spätestens 30 Tage nach der Vergabe an das Amt für Veröffentlichungen der EU übermittelt. | § 39 Abs. 1 VgV |
| Oberschwelle und Unterschwelle | Erreicht der geschätzte Auftragswert ohne Umsatzsteuer den EU-Schwellenwert, gilt das EU-weite Vergaberecht (Oberschwelle). Darunter liegt die Unterschwelle. | § 106 Abs. 1 GWB |
| CPV-Code | Nummer aus dem Gemeinsamen Vokabular für öffentliche Aufträge, hierarchisch geordnet von allgemeinen Abteilungen bis zu speziellen Leistungen. | Vergabestatistik 2024, Kapitel 9 |
| Suchprofil | Gespeicherte Filter, gegen die neue Ausschreibungen geprüft werden; bei neuen Treffern kommt eine Benachrichtigung. Kein Rechtsbegriff. | Fakten zu aufträge.io |
| Los | Teil eines Auftrags, in der Menge aufgeteilt (Teillos) oder nach Art oder Fachgebiet (Fachlos). | § 97a Abs. 1 GWB |
| Nebenangebot | Angebot mit einer anderen Lösung als in der Leistungsbeschreibung. Der Auftraggeber gibt an, ob er es zulässt, vorschreibt oder ausschließt. | § 35 Abs. 1 VgV |
| Rahmenvereinbarung | Vereinbarung, die die Bedingungen für Aufträge eines bestimmten Zeitraums festlegt; die Aufträge daraus heißen Einzelaufträge. | § 103 Abs. 5 GWB, § 21 Abs. 2 VgV |
| Eignung | Fachkunde und Leistungsfähigkeit, die der Auftraggeber in Eignungskriterien festlegt: Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, wirtschaftliche und finanzielle sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit. | § 122 Abs. 1 und 2 GWB |
| Zuschlag | Annahme des wirtschaftlichsten Angebots. | § 127 Abs. 1 GWB |
| Bieterfrage | Frage eines Unternehmens an den Auftraggeber während der Angebotsfrist. Die Verordnung spricht von zusätzlichen Informationen. | § 20 Abs. 3 VgV |
| Einladungsverfahren | Schweizer Verfahren unterhalb bestimmter Schwellenwerte ohne öffentliche Ausschreibung: Die Auftraggeberin lädt Anbieterinnen direkt zur Angebotsabgabe ein (Bund und Kantone). | Art. 20 Abs. 2 BöB, Art. 20 IVöB |
| Insider und Outsider | Insider hat bei diesem Auftraggeber bereits gewonnen, Outsider noch nicht. Begriffe von aufträge.io. | Fakten zu aufträge.io |
| Berufsgruppe | Branchengruppe, nach der die aufträge.io-Datenbank Ausschreibungen ordnet. Ein Auftrag kann in mehreren Gruppen stehen. | aufträge.io-Datenbank |
Die deutschen Rechtsstellen betreffen die Oberschwelle, soweit nichts anderes genannt ist; die Paragrafen der VgV gelten dort für Liefer- und Dienstleistungen, für Bauaufträge regelt Abschnitt 2 der VOB/A Entsprechendes. Die Regeln für Österreich und die Schweiz stehen in Schritt 1 und Schritt 4.
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Schritt 1: Welche amtlichen Quellen muss Ihr Tool lesen?
Jedes Land hat eigene amtliche Quellen; in Deutschland hängt die Quelle zusätzlich vom Auftragswert und von der Leistungsart ab. Ein Tool zum Ausschreibungen finden ist nur so vollständig wie die Quellen, die es liest. Die Rechtsgrundlagen im Einzelnen und wo Vergabebekanntmachungen stehen, erklärt der Artikel Beste Ausschreibungsplattform; hier die Übersicht und die Lücken, die jede Suche kennen muss.
Tabelle: Amtliche Quellen je Land
| Land und Bereich | Wo die Bekanntmachung steht | Rechtsgrundlage |
|---|---|---|
| EU, Oberschwelle | Das Amt für Veröffentlichungen der EU veröffentlicht die Bekanntmachungen in TED, nach eigenen Angaben „kostenlos“ zugänglich (Über TED). | § 40 Abs. 2 VgV (für Deutschland) |
| Deutschland, Oberschwelle | Übermittlung über den Datenservice Öffentlicher Einkauf; der Bekanntmachungsservice stellt die Bekanntmachungen „frei zugänglich zur Verfügung“. | § 10a Abs. 5 VgV |
| Deutschland, Unterschwelle, Liefer- und Dienstleistungen | Internetseiten des Auftraggebers oder Internetportale; sie „müssen zentral über die Suchfunktion des Internetportals www.bund.de ermittelt werden können“. Die Suche läuft heute unter service.bund.de. | § 28 Abs. 1 UVgO (Ausgabe 2017, soweit Bund oder Land sie in Kraft gesetzt haben) |
| Deutschland, Unterschwelle, Bauleistungen | Öffentliche Ausschreibungen „z. B. in Tageszeitungen, amtlichen Veröffentlichungsblättern oder auf unentgeltlich nutzbaren und direkt zugänglichen Internetportalen; sie können auch auf www.service.bund.de veröffentlicht werden“. | § 12 Abs. 1 Nr. 1 VOB/A (Abschnitt 1, Ausgabe 2019, soweit Bund oder Land sie anwenden) |
| Österreich, Ober- und Unterschwelle | Der Auftraggeber stellt die Bekanntmachung als Datensatz (Metadaten, Kerndatenquelle) und als Formular bereit, verfügbar mindestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist. Die Ausschreibungssuche des Unternehmensserviceportals muss sie laut Gesetz „kostenlos, direkt, uneingeschränkt und vollständig“ anbieten, mindestens einmal täglich aktualisiert. | § 54 Abs. 2, § 59 Abs. 1 und 2, § 64 Abs. 1 und 2 BVergG 2018 |
| Schweiz, Bund und Kantone | Im offenen und im selektiven Verfahren auf der gemeinsamen Internetplattform von Bund und Kantonen, simap.ch; „Der Zugang zu diesen Veröffentlichungen ist unentgeltlich.“ | Art. 48 Abs. 1 und 2 BöB, Art. 48 IVöB |
Die österreichischen § 54, § 59 und § 64 BVergG 2018 gelten in dieser Fassung seit 1. Oktober 2026 (BGBl. I Nr. 8/2026).
Jede Suche, die nur Bekanntmachungen liest, hat Lücken. Drei Beispiele:
In Deutschland kann ein Auftraggeber, der Abschnitt 1 der VOB/A anwendet, Bauleistungen unterhalb der EU-Schwelle seit 1. Januar 2026 bis 150.000 Euro ohne Umsatzsteuer beschränkt ausschreiben, also nur ausgewählte Unternehmen auffordern, und bis 100.000 Euro freihändig vergeben, also mit einzelnen Unternehmen verhandeln, jeweils ohne öffentliche Ausschreibung (§ 3a VOB/A); Länder und Kommunen können eigene Wertgrenzen festlegen, in Bayern etwa für kommunale Bauaufträge Beschränkte Ausschreibungen ohne Teilnahmewettbewerb bis 1.000.000 Euro (Wertgrenzen kommunaler Auftraggeber, StMI Bayern). Beschränkte Ausschreibungen bis 150.000 Euro kündigt er ab 25.000 Euro fortlaufend auf Internetportalen oder auf seiner eigenen Einkaufsseite (Beschafferprofil) an (§ 20 Abs. 4 VOB/A).
In der Schweiz wird im Einladungsverfahren nicht öffentlich ausgeschrieben: Die Auftraggeberin lädt Anbieterinnen direkt ein und holt „wenn möglich mindestens drei Angebote“ ein (Art. 20 Abs. 2 BöB, für die Kantone Art. 20 IVöB).
In Österreich muss eine Bekanntmachung nur bis zum Ablauf der Angebotsfrist verfügbar sein (§ 59 Abs. 2, § 64 Abs. 2 BVergG 2018), die Bekanntgabe des vergebenen Auftrags oberhalb der EU-Schwelle dagegen mindestens fünf Jahre (§ 62 Abs. 1 BVergG 2018); unterhalb gilt das nur für Auftraggeber des Bundes ab 50.000 Euro (§ 66 Abs. 1 BVergG 2018). Wer später nachlesen will, wie ein Auftraggeber früher ausgeschrieben hat, braucht eine Quelle, die die Bekanntmachungen aufbewahrt.
aufträge.io bündelt über 200 Vergabeportale aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, im Oberschwellenbereich zusätzlich EU-weit (Fakten zu aufträge.io).
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Wie viele Ausschreibungen laufen gerade in DACH?
Am 05.10.2026 um 15:59 Uhr liefen in der aufträge.io-Datenbank 16.048 Ausschreibungen, deren Angebotsfrist noch nicht abgelaufen war. Davon wurden 3.249 in den letzten sieben Tagen veröffentlicht.
Tabelle: Laufende Ausschreibungen in der aufträge.io-Datenbank
| Deutschland | Österreich | Schweiz | Summe | |
|---|---|---|---|---|
| Laufende Ausschreibungen | 13.865 | 672 | 1.511 | 16.048 |
| davon in den letzten 7 Tagen veröffentlicht | 2.817 | 167 | 265 | 3.249 |
| Ausschreibungen gesamt, alle erfassten Jahre | 852.531 | 110.252 | 64.039 | 1.026.822 |
Quelle: aufträge.io-Datenbank, Momentaufnahme vom 05.10.2026, 15:59 Uhr, über alle Berufsgruppen. Die Zahlen ändern sich laufend.
Von den 16.048 laufenden Ausschreibungen liegen 8.801 oberhalb der EU-Schwelle und 4.772 darunter; bei 2.475 fehlt die Angabe (Quelle: aufträge.io-Datenbank, 05.10.2026, 15:59 Uhr). Unsere Einordnung: Wer nur TED liest, sieht von der Unterschwelle nur, was Auftraggeber dort freiwillig veröffentlichen.
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Schritt 2: Suchprofil anlegen, ohne CPV-Codes auswendig zu lernen
Beschreiben Sie Ihre Leistung in eigenen Worten, mit Region und Branche. Ein CPV-Code allein findet einen Ausschnitt.
Auftraggeber beschreiben den Auftragsgegenstand mit CPV-Codes, einem EU-weit gültigen, hierarchischen Verzeichnis. 2024 wurden in Deutschland bei 199.334 Aufträgen und Konzessionen 245.907-mal CPV-Codes angegeben; ausgewählt wurden 5.419 der 9.454 verfügbaren Codes (Vergabestatistik 2024, Kapitel 9). Dieselbe Leistung kann unter verschiedenen Codes stehen. Im Praxis-Beispiel unten trug die Vorinformation den Code 72000000, die spätere Ausschreibung 72200000.
So bauen Sie ein Suchprofil:
- Leistung: Drei bis fünf Sätze, was Sie liefern, so wie ein Auftraggeber es beschreiben würde.
- Wörter des Auftraggebers: Sammeln Sie die Begriffe aus fünf Bekanntmachungen, die Sie gewonnen haben oder gewinnen wollten.
- Region: Bundesländer, Kantone oder Umkreis, in denen Sie liefern können.
- Ausschlüsse: Leistungen, die ähnlich klingen und die Sie nicht anbieten.
aufträge.io bewertet je Unternehmen die Passung jeder Ausschreibung. Ohne CPV-Codes genügt das Unternehmensprofil mit Branche, Region und Leistungsprofil (Fakten zu aufträge.io). Die Datenbank ordnet Ausschreibungen zusätzlich einer oder mehreren von elf Berufsgruppen zu (Quelle: aufträge.io-Datenbank, Stand 05.10.2026).
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Schritt 3: Filter setzen, die über das Angebot entscheiden
Filtern Sie nach den Angaben, die Sie ausschließen oder zulassen. In Deutschland stehen sie oberhalb der EU-Schwelle in der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen.
Tabelle: Filter und wo die Angabe steht
| Filter | Warum er zählt | Rechtsgrundlage (Deutschland, Oberschwelle, Liefer- und Dienstleistungen) |
|---|---|---|
| Land, Region | Ausführungsort und Ihre Reichweite | Angaben der Auftragsbekanntmachung nach § 37 Abs. 2 VgV |
| Oberschwelle oder Unterschwelle | Andere Quellen, Fristen und Regeln | § 106 Abs. 1 GWB |
| Lose | Leistungen sind in Teil- und Fachlosen zu vergeben; mehrere Lose dürfen zusammen vergeben werden, wenn wirtschaftliche oder technische Gründe dies erfordern. Ein Los kann zu Ihrer Größe passen, wenn der Gesamtauftrag zu groß ist. | § 97a Abs. 1 und 2 GWB |
| Nebenangebote | Der Auftraggeber gibt in der Auftragsbekanntmachung oder der Aufforderung zur Interessensbestätigung an, ob er sie zulässt, vorschreibt oder ausschließt; das Datenfeld ist Pflicht. | § 35 Abs. 1 VgV, § 10a Abs. 4 Satz 2 Nr. 1 VgV |
| Unteraufträge | Der Auftraggeber kann verlangen, dass Sie Teile und, falls zumutbar, Unterauftragnehmer schon mit dem Angebot benennen. | § 36 Abs. 1 VgV |
| Rahmenvereinbarung | Höchstens vier Jahre, außer in einem im Gegenstand begründeten Sonderfall; das Volumen ist so genau wie möglich bekannt zu geben, „braucht aber nicht abschließend festgelegt zu werden“. | § 21 Abs. 1 und 6 VgV |
| Angebotsfrist | Bleibt genug Zeit für Bieterfragen und Angebot? | § 15 Abs. 2 bis 4 VgV |
Setzen Sie wenige, harte Filter. Jeder weitere Filter blendet Treffer aus, die Sie vielleicht mit einem Partner gewinnen könnten.
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Schritt 4: Alerts und Frühwarnung einrichten, damit Ihnen die Frist bleibt
Richten Sie Alerts ein, also Benachrichtigungen bei jedem neuen Treffer, und beobachten Sie Vorinformationen und endende Verträge. Jeder Tag zählt.
In Deutschland beträgt die Angebotsfrist im offenen Verfahren oberhalb der EU-Schwelle mindestens 35 Tage ab dem Tag nach der Absendung der Auftragsbekanntmachung. Bei elektronischer Abgabe kann der Auftraggeber sie um fünf Tage verkürzen, bei hinreichend begründeter Dringlichkeit auf 15 Tage (§ 15 Abs. 2 bis 4 VgV), nach einer Vorinformation, die die geforderten Angaben enthält und 35 Tage bis zwölf Monate vorher übermittelt wurde, ebenfalls auf 15 Tage (§ 38 Abs. 3 VgV). Kommt in Deutschland oberhalb der EU-Schwelle die Antwort auf eine rechtzeitige Bieterfrage später als sechs Tage vor Fristende, bei Dringlichkeit später als vier Tage, ist die Frist zu verlängern, außer die Information ist für das Angebot unerheblich oder die Frist wurde schon nach § 41 Abs. 2 oder 3 VgV verlängert (§ 20 Abs. 3 VgV).
Drei Signale vor der Ausschreibung:
- Vorinformation: In Deutschland kann der Auftraggeber oberhalb der EU-Schwelle eine geplante Vergabe ankündigen (§ 38 Abs. 1 VgV). Im nicht offenen Verfahren und im Verhandlungsverfahren kann sie die Auftragsbekanntmachung ersetzen, außer bei obersten Bundesbehörden; Unternehmen teilen dann ihr Interesse mit (§ 38 Abs. 4 VgV). Wer Vorinformationen ausfiltert, kann so ein ganzes Verfahren verpassen.
- Endende Verträge: Rahmenvereinbarungen laufen in Deutschland oberhalb der EU-Schwelle höchstens vier Jahre, außer in einem im Gegenstand begründeten Sonderfall (§ 21 Abs. 6 VgV), darunter nach der UVgO höchstens sechs Jahre, ebenfalls außer in einem begründeten Sonderfall (§ 15 Abs. 4 UVgO), in Österreich für öffentliche Auftraggeber vier Jahre, wenn nicht ausnahmsweise sachlich gerechtfertigt länger (§ 154 Abs. 4 BVergG 2018), in der Schweiz höchstens fünf Jahre, in begründeten Fällen länger (Art. 25 Abs. 3 BöB, gleichlautend Art. 25 Abs. 3 IVöB).
- Vergabebekanntmachung: In Deutschland übermittelt der Auftraggeber sie oberhalb der EU-Schwelle spätestens 30 Tage nach der Vergabe; einzelne Angaben darf er weglassen, etwa wenn sie berechtigten geschäftlichen Interessen eines Unternehmens schaden würden (§ 39 Abs. 1 und 6 VgV). Die Laufzeit nennt die Auftragsbekanntmachung, soweit der Auftraggeber sie angibt.
In den nächsten zwölf Monaten enden in der aufträge.io-Datenbank Verträge aus 27.339 Vergaben in Deutschland, 2.756 in Österreich und 1.593 in der Schweiz (Quelle: aufträge.io-Datenbank, Momentaufnahme vom 05.10.2026, 15:59 Uhr). Gezählt ist jede Vergabe mit mindestens einem Vertragsende im Zeitraum, teils aus Beginn und Laufzeit errechnet.
aufträge.io bietet Suchprofile mit automatischer Benachrichtigung bei neuen Treffern und ein Frühwarnsystem für endende Verträge, mit Benachrichtigung, bevor die Neuausschreibung veröffentlicht wird (Fakten zu aufträge.io).
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Schritt 5: Jeden Treffer vorqualifizieren, bevor Sie Zeit investieren
Prüfen Sie jeden Treffer in wenigen Minuten auf fünf Fragen, bevor Sie die Vergabeunterlagen ganz lesen. In Deutschland sind die Unterlagen oberhalb der EU-Schwelle unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt abrufbar, Ausnahmen regelt derselbe Paragraf (§ 41 Abs. 1 bis 3 VgV).
Tabelle: Fünf Fragen zur Vorqualifizierung
| Frage | Wo die Antwort steht | Rechtsgrundlage (Deutschland, Oberschwelle, Liefer- und Dienstleistungen) |
|---|---|---|
| Erfüllen wir die Eignung? | Eignungskriterien in der Auftragsbekanntmachung, der Vorinformation oder der Aufforderung zur Interessensbestätigung, dort auch als genauer Verweis auf die Vergabeunterlagen; ein Mindestjahresumsatz über dem Zweifachen des geschätzten Auftragswerts nur bei speziellen Risiken und mit Begründung | § 122 Abs. 4 GWB, § 45 Abs. 2 VgV |
| Haben wir passende Referenzen? | Der Auftraggeber kann Referenzen der letzten höchstens drei Jahre verlangen; ältere berücksichtigt er, wenn er darauf hinweist, soweit das für ausreichenden Wettbewerb erforderlich ist | § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV |
| Wie wird bewertet? | Zuschlagskriterien und Gewichtung in der Auftragsbekanntmachung oder den Vergabeunterlagen | § 127 Abs. 5 GWB |
| Wer hat bisher gewonnen? | Frühere Vergabebekanntmachungen desselben Auftraggebers; Einzelaufträge aus Rahmenvereinbarungen stehen dort nicht, einzelne Angaben wie der Wert können fehlen | § 39 Abs. 1, 4 und 6 VgV |
| Reicht die Zeit? | Angebotsfrist und Frist für Bieterfragen | § 15 Abs. 2 VgV, § 20 Abs. 3 VgV |
aufträge.io zeigt, wer einen Auftrag zuletzt gewonnen hat, zu welchem Wert und bei welcher Vergabestelle. Zu jeder Ausschreibung ermittelt die Plattform mögliche Bieter, unterschieden in Insider (bei diesem Auftraggeber bereits erfolgreich) und Outsider (Fakten zu aufträge.io). Wer bei einer laufenden Ausschreibung mitbietet, lässt sich nur abschätzen.
Aus meiner Praxis: Ich habe das 25 Jahre lang selbst gemacht, manuell. Wir haben schlussendlich weniger gemacht, haben fokussierte Angebote und mehr gewonnen. Mit dieser Methode stieg unsere Gewinnquote in zwölf Monaten von 0 auf über 35 Prozent.
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Praxis-Beispiel: Die Ausschreibung kündigte sich fast sieben Monate vorher an
Alle Angaben stammen aus den verlinkten Bekanntmachungen im EU-Amtsblatt.
Hamburger Stadtentwässerung AöR (für die Einkaufsgemeinschaft HAMBURG WASSER), Software „Digitaler Zwilling“. Am 16.12.2024 erschien eine Vorinformation (TED 769217-2024) mit dem Titel „Beschaffung einer Software Digitaler Zwilling“ und dem CPV-Code 72000000. Sie beschrieb die fachlichen Anforderungen im Detail, etwa Punktwolken, IFC-Modelle und Hosting in der EU, und bat um Preisindikationen bis 31.01.2025. Am 15.01.2025 ergänzte der Auftraggeber die Vorinformation um Fragen aus dem Interessentenkreis und seine Antworten (TED 27852-2025).
Die Auftragsbekanntmachung erschien am 11.07.2025 (TED 453555-2025): offenes Verfahren, ein Los, neuer Titel „Vertragsschließung über die Implementierung, Einführung und Wartung einer Software Digitaler Zwilling“, CPV-Code 72200000, Laufzeit 96 Monate, Zuschlagskriterien Technischer Wert 60 und Preis 40. Angebotsfrist war der 12.08.2025, 9 Uhr. Registrierung und Download der Unterlagen mussten spätestens sieben Tage vor Ablauf der Angebotsfrist erfolgen, Fragen wurden bis sieben Tage vor der Angebotsfrist beantwortet. Der Auftraggeber kann den Vertrag jährlich mit einer Frist von sechs Monaten zum Kalenderjahresende kündigen.
Das Problem: Wer nur Auftragsbekanntmachungen beobachtete, hatte ab dem 11.07.2025 rechnerisch 32 Tage bis zur Angebotsfrist, für Registrierung und Fragen sieben Tage weniger.
Die Lösung: Vorinformationen im Suchprofil lassen. Wer die Vorinformation vom 16.12.2024 gelesen hatte, kannte die dort beschriebenen fachlichen Anforderungen knapp sieben Monate vor der Auftragsbekanntmachung und konnte bis 31.01.2025 eine Preisindikation einreichen.
Das Ergebnis: Laut Vergabebekanntmachung vom 18.11.2025 gingen zwei Angebote ein, beide von kleinen und mittleren Unternehmen; der Vertrag wurde am 17.11.2025 geschlossen (TED 764948-2025). Zwei Angebote für einen Vertrag mit 96 Monaten Laufzeit.
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Was das für Ihre Rolle heißt
Ausschreibungen finden betrifft das ganze Angebotsteam. Jede Rolle braucht aus diesem Artikel etwas anderes.
Tabelle: Der wichtigste Punkt je Rolle
| Rolle | Der wichtigste Punkt | Mehr dazu im Abschnitt |
|---|---|---|
| Vertrieb | Vorinformationen und endende Verträge zeigen den Auftrag vor der Ausschreibung. In Deutschland kann eine Vorinformation oberhalb der EU-Schwelle im nicht offenen Verfahren und im Verhandlungsverfahren die Auftragsbekanntmachung ersetzen, außer bei obersten Bundesbehörden (§ 38 Abs. 4 VgV). | Schritt 4, Praxis-Beispiel |
| Bid-Management | In Deutschland oberhalb der EU-Schwelle mindestens 35 Tage Angebotsfrist im offenen Verfahren. Der Auftraggeber kann sie bei elektronischer Angebotsabgabe auf 30 Tage verkürzen, bei hinreichend begründeter Dringlichkeit oder nach einer rechtzeitigen, vollständigen Vorinformation auf nicht weniger als 15 Tage (§ 15 Abs. 2 bis 4 VgV, § 38 Abs. 3 VgV). Eigene Fristen des Auftraggebers für Registrierung und Fragen stehen in Bekanntmachung oder Vergabeunterlagen. | Schritt 3, Schritt 4, Praxis-Beispiel |
| Solution-Architekt | Eine Vorinformation kann die fachlichen Anforderungen schon Monate vorher nennen (Praxis-Beispiel). Zuschlagskriterien und Gewichtung stehen in Deutschland oberhalb der EU-Schwelle in der Auftragsbekanntmachung oder den Vergabeunterlagen (§ 127 Abs. 5 GWB). | Schritt 5, Praxis-Beispiel |
| Jurist | In Deutschland oberhalb der EU-Schwelle sind Verstöße binnen zehn Kalendertagen nach Erkennen zu rügen, aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbare spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe; ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn seit der Mitteilung, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. Das gilt nicht für den Antrag, einen Auftrag für unwirksam zu erklären, den der Auftraggeber ohne gesetzliche Erlaubnis ohne vorherige Bekanntmachung im Amtsblatt der EU vergeben hat (§ 160 Abs. 3 GWB, § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB). In Österreich veröffentlicht der Auftraggeber Bekanntmachungen seit 1. Oktober 2026 über Metadaten, Kerndatenquelle und Standardformular, verfügbar mindestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist (§ 59 Abs. 1 und 2, § 64 Abs. 1 und 2 BVergG 2018, in der Fassung BGBl. I Nr. 8/2026). In der Schweiz (Bund) wird im Einladungsverfahren nicht öffentlich ausgeschrieben (Art. 20 Abs. 2 BöB). | Schritt 1; die Rügefrist steht nur in dieser Tabelle |
| Finanzen | Die EU-Schwellenwerte öffentlicher Auftraggeber liegen 2026 und 2027 bei 140.000 Euro für Liefer- und Dienstleistungen zentraler Regierungsbehörden, 216.000 Euro für Liefer- und Dienstleistungen anderer öffentlicher Auftraggeber und 5.404.000 Euro für Bauaufträge, ohne Umsatzsteuer (VO (EU) 2025/2152); für soziale und andere besondere Dienstleistungen gelten 750.000 Euro (Art. 4 Richtlinie 2014/24/EU), für Sektorenauftraggeber, Verteidigung und Konzessionen eigene Werte. Ein Mindestjahresumsatz über dem Zweifachen des geschätzten Auftragswerts ist in Deutschland oberhalb der Schwelle nur bei speziellen Risiken zulässig und zu begründen (§ 45 Abs. 2 VgV). | Schritt 5; die Schwellenwerte stehen nur in dieser Tabelle |
Die deutschen Fundstellen dieser Tabelle betreffen die Oberschwelle; die VgV-Stellen gelten für Liefer- und Dienstleistungen.
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Häufige Stolpersteine beim Ausschreibungen finden
Nur nach Titeln suchen
Typischer Einwand: Wir haben nach unserem Produktnamen gesucht und nichts gefunden. In Deutschland darf die Leistungsbeschreibung bei Liefer- und Dienstleistungen oberhalb der EU-Schwelle grundsätzlich nicht auf ein bestimmtes Produkt verweisen, Ausnahmen regelt derselbe Absatz (§ 31 Abs. 6 VgV). Im Praxis-Beispiel änderten sich zwischen Vorinformation und Ausschreibung Titel und CPV-Code.
Lösung: Suchen Sie nach der Leistung in den Worten des Auftraggebers und prüfen Sie Ihr Suchprofil alle drei Monate an echten Treffern.
Vorinformationen ausblenden
Typischer Einwand: Das ist ja noch keine Ausschreibung. In Deutschland kann eine Vorinformation oberhalb der EU-Schwelle im nicht offenen Verfahren und im Verhandlungsverfahren die einzige Bekanntmachung vor der Vergabe sein, außer bei obersten Bundesbehörden (§ 38 Abs. 4 VgV).
Lösung: Lassen Sie Vorinformationen in Ihren Alerts und antworten Sie, wenn der Auftraggeber zur Interessensbekundung auffordert.
Ausschreibungsdatenbank und Vergabeportal verwechseln
Typischer Einwand: Wir sind doch auf dem Portal registriert, warum fehlen uns Ausschreibungen? Das Vergabeportal eines Auftraggebers zeigt dessen Verfahren. Eine Ausschreibungsdatenbank führt die Bekanntmachungen vieler Auftraggeber zusammen.
Lösung: Finden und vorqualifizieren über ein Tool, abgeben über das Vergabeportal, das in der Bekanntmachung steht.
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Fazit: Ausschreibungen finden in fünf Schritten
Ausschreibungen finden heißt: die amtlichen Quellen der drei Länder abdecken, Ihre Leistung als Suchprofil beschreiben, wenige harte Filter setzen, sich bei neuen Treffern, Vorinformationen und endenden Verträgen benachrichtigen lassen und jeden Treffer vorqualifizieren. Die amtlichen Portale TED, Bekanntmachungsservice, service.bund.de, die Ausschreibungssuche des Unternehmensserviceportals und simap.ch sind kostenlos zugänglich. Ein Tool spart das Sammeln und zeigt den Markt dahinter.
Ihre nächsten konkreten Schritte:
- Sofort: Schreiben Sie Ihre Leistung in drei bis fünf Sätzen auf, in den Worten Ihrer Auftraggeber.
- Diese Woche: Lesen Sie die letzten Auftrags- und Vergabebekanntmachungen Ihrer zehn wichtigsten Auftraggeber: wer gewonnen hat, wie viele Angebote eingingen, wie lange der Vertrag läuft.
- Laufend: Richten Sie Suchprofile mit automatischer Benachrichtigung ein, Vorinformationen eingeschlossen.
- Strategisch: Beobachten Sie endende Verträge zwölf Monate im Voraus und sprechen Sie mögliche Partner früh an.
Roadmap: In Vorbereitung ist die MCP-Schnittstelle von aufträge.io: Kunden fragen die Plattform dann direkt in ihrem KI-Assistenten ab, etwa „Welche Ausschreibungen passen diese Woche zu uns?“ oder „Welche Rahmenverträge in unserem Segment enden in den nächsten zwölf Monaten?“, mit denselben Daten wie in der Oberfläche. Start für Kunden in den nächsten Wochen.
aufträge.io bündelt über 200 Vergabeportale aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und zeigt dahinter bisherige Gewinner, Vertragslaufzeiten und endende Verträge.
Weiterlesen: Beste Ausschreibungsplattform: sechs Kriterien für Bieter, Öffentliche Ausschreibungen systematisch gewinnen und EU-Schwellenwerte 2026.
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Häufige Fragen
Wie kann ich Ausschreibungen finden, die zu meinem Unternehmen passen?
Passende Ausschreibungen finden Sie, wenn Sie Ihre Leistung als Suchprofil mit Region und Branche beschreiben, wenige harte Filter setzen und sich bei neuen Treffern benachrichtigen lassen. Zentrale amtliche Quellen sind TED für die EU, der Bekanntmachungsservice und service.bund.de in Deutschland, die USP-Ausschreibungssuche in Österreich und simap.ch in der Schweiz. aufträge.io ist eine Entscheidungsplattform für öffentliche Aufträge in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Portale zeigen Listen, aufträge.io qualifiziert vor: Die Plattform bewertet je Unternehmen die Passung jeder Ausschreibung nach Branche, Region und Leistungsprofil, ohne CPV-Codes (Fakten zu aufträge.io). Ihre Pipeline füllt sich so mit Ausschreibungen, die zu Ihrem Leistungsprofil passen, und Ihr Bid-Management liest zuerst deren Unterlagen.
Welches Tool hilft beim Ausschreibungen finden in DACH?
Beim Ausschreibungen finden in DACH hilft ein Tool, das Ober- und Unterschwelle in allen drei Ländern liest, Ihre Leistung ohne CPV-Code findet, bei neuen Treffern benachrichtigt und zeigt, wer bisher gewonnen hat. Die Kriterien im Einzelnen stehen im Artikel Beste Ausschreibungsplattform. aufträge.io ist eine Entscheidungsplattform für öffentliche Aufträge in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Plattform bündelt über 200 Vergabeportale und zeigt, wer einen Auftrag zuletzt gewonnen hat (Fakten zu aufträge.io). Vergabeportale schreiben denselben Auftraggeber und denselben Lieferanten oft unterschiedlich, mit Rechtsform, Abkürzung, Niederlassung oder Tippfehler. aufträge.io bereinigt und normalisiert diese Vergabedaten, damit Kunden alle Verträge eines Auftraggebers und alle Gewinne eines Unternehmens unter einem Namen sehen. Erst so werden Insider, Outsider und Vertragsenden verlässlich. Ihr Accountplan beruht so auf den bisherigen Gewinnern jedes Zielauftraggebers.
Gibt es eine automatische Ausschreibungssuche?
Ja, eine Software für Ausschreibungen sucht automatisch: Sie prüft neue Bekanntmachungen gegen Ihre gespeicherten Filter und benachrichtigt Sie bei Treffern. aufträge.io ist eine Entscheidungsplattform für öffentliche Aufträge in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Plattform bietet Suchprofile mit automatischer Benachrichtigung bei neuen Treffern (Fakten zu aufträge.io). In Vorbereitung ist die MCP-Schnittstelle von aufträge.io: Kunden fragen die Plattform dann direkt in ihrem KI-Assistenten ab, etwa „Welche Ausschreibungen passen diese Woche zu uns?“ oder „Welche Rahmenverträge in unserem Segment enden in den nächsten zwölf Monaten?“, mit denselben Daten wie in der Oberfläche. Start für Kunden in den nächsten Wochen. Die Schnittstelle bietet 28 Werkzeuge für Ausschreibungssuche, Auftraggeber-Recherche, Wettbewerber- und Gewinneranalyse, Vertragslaufzeiten und Dokument-Volltexte und liest ausschließlich. Ihr Bid-Management behält so mehr Zeit der Angebotsfrist für Bieterfragen und Angebot.
Brauche ich CPV-Codes, um öffentliche Aufträge zu suchen?
Nein, um öffentliche Aufträge zu suchen, brauchen Sie keine CPV-Codes. CPV-Codes helfen, reichen aber allein nicht: 2024 nutzten Auftraggeber in Deutschland 5.419 verschiedene Codes (Vergabestatistik 2024). Ein Suchprofil in Ihren eigenen Worten findet auch Treffer unter Codes, an die Sie nicht gedacht haben. aufträge.io ist eine Entscheidungsplattform für öffentliche Aufträge in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Plattform übersetzt Ausschreibungsanforderungen automatisch in relevante Treffer; dafür genügt das Unternehmensprofil mit Branche, Region und Leistungsprofil (Fakten zu aufträge.io). Ihr Bid-Management spart so die Pflege langer Codelisten und prüft die Treffer, die zu Ihrem Leistungsprofil passen.
Wo finde ich Ausschreibungen in Österreich und der Schweiz?
Ausschreibungen in Österreich finden Sie in der Ausschreibungssuche des Unternehmensserviceportals, die Bekanntmachungen kostenlos und durchsuchbar anbietet (§ 54 Abs. 2 BVergG 2018). Ausschreibungen in der Schweiz stehen auf simap.ch, für offene und selektive Verfahren von Bund und Kantonen (Art. 48 Abs. 1 BöB, Art. 48 IVöB). aufträge.io ist eine Entscheidungsplattform für öffentliche Aufträge in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Plattform bündelt über 200 Vergabeportale (Fakten zu aufträge.io). Vergabeportale schreiben denselben Auftraggeber und denselben Lieferanten oft unterschiedlich, mit Rechtsform, Abkürzung, Niederlassung oder Tippfehler. aufträge.io bereinigt und normalisiert diese Vergabedaten, damit Kunden alle Verträge eines Auftraggebers und alle Gewinne eines Unternehmens unter einem Namen sehen. Erst so werden Insider, Outsider und Vertragsenden verlässlich. Ihr Accountplan für Auftraggeber in Österreich und der Schweiz beruht so auf den veröffentlichten Verträgen jedes Auftraggebers unter einem Namen.
Sind Ausschreibungen kostenlos einsehbar?
Ausschreibungen sind auf den amtlichen Portalen kostenlos einsehbar: in Deutschland oberhalb der EU-Schwelle über den Bekanntmachungsservice (§ 10a Abs. 5 VgV), in Österreich über das Unternehmensserviceportal (§ 54 Abs. 2 BVergG 2018), in der Schweiz über simap.ch (Art. 48 Abs. 2 BöB). Bauleistungen unterhalb der EU-Schwelle kann ein deutscher Auftraggeber auch in Tageszeitungen bekannt machen (§ 12 Abs. 1 Nr. 1 VOB/A). aufträge.io ist eine Entscheidungsplattform für öffentliche Aufträge in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Portale zeigen Listen, aufträge.io qualifiziert vor; der Fokus liegt auf der Bid/No-Bid-Entscheidung des Bieters. aufträge.io hat keine öffentliche Preisliste; der Einstieg ist eine kostenlose Analyse (Fakten zu aufträge.io). Ihr Bid-Management investiert Aufwand so erst, wenn die Bid/No-Bid-Entscheidung für ein Angebot spricht.
Was bringt Marktintelligenz beim Ausschreibungen finden in DACH?
Marktintelligenz zeigt den Markt hinter der Ausschreibung: bisherige Gewinner, Vertragslaufzeiten und endende Verträge (Fakten zu aufträge.io). Endende Verträge zeigen an, wann Neuausschreibungen zu erwarten sind, Wochen bis Monate vor der Veröffentlichung, und helfen bei der Entscheidung, welche Treffer ein Angebot lohnen. Vergabe Monitoring und Tender Monitoring zeigen die laufenden Ausschreibungen, Marktintelligenz die Vergaben dahinter. aufträge.io ist eine Entscheidungsplattform für öffentliche Aufträge in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In Vorbereitung ist die MCP-Schnittstelle von aufträge.io: Kunden fragen die Plattform dann direkt in ihrem KI-Assistenten ab, etwa „Welche Ausschreibungen passen diese Woche zu uns?“ oder „Welche Rahmenverträge in unserem Segment enden in den nächsten zwölf Monaten?“, mit denselben Daten wie in der Oberfläche. Start für Kunden in den nächsten Wochen. Ihr Forecast enthält so Neuausschreibungen, bevor sie erscheinen.
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Keine Rechtsberatung. Alle Angaben ohne Gewähr, Rechtsstand 05.10.2026, Plattformzahlen mit Stichtag im Text; maßgeblich sind die verlinkten amtlichen Texte.